Irene ANDESSNER

Ausgewählte Projekte und Performances

Madonna Del Arte

Bildnerische Umsetzung und Performance

Irene Andessner hat das Marienmotiv bildnerisch definiert und als fotografisch eigen ständige Arbeit dokumentiert. Ihr Rollenportrait zeigt eine Figur, die auf den ersten Blick dem traditionellen
Erscheinungsbild der Marienfiguren entsprechen. Gesicht und Hände wirken wie Wachs, Kleid, Schleier und Krone sind prächtig, entlarven sich jedoch bei genauer Betrachtung als
Verpackungsmaterialien von Kunstspeditionen: Packdecken und Packseide, Noppenfolie, Gurte und Klebebänder, Kartonkanten und Holzklammern – fotografiert in der Werkstatt des MUMOK –
Museums Moderner Kunst Wien.
Die Werkgruppe „Madonna del Arte“ umfasst neben fotografischen Rollenportraits auch eine interaktive Performance mit einer „Anrufungsaktion“, an der sich
Künstlerkollegen und Performance-Besucher als Devotionalienüberbringer beteiligen können. Das heißt, Künstlerkollegen schenken ihrer Kollegin (Andessner) während der Performance Arbeiten(Zeichnungen, Fotos, Objekte) und auch die Performance-Besucher überbringen der Darstellerin
alltägliche Gegenstände (profane Devotionalien), die am Madonnenkleid angebracht werden.
Nach der Performance-Veranstaltung verbleibt eine Objektinstallation mit der Bühne (Trono),dem Kostüm, den Devotionalien sowie Bildergebnissen und der Filmdokumentation am Veranstaltungort bzw. im Ausstellungsraum zurück.

Erste Ausstellung und Plakataktion in Malaga

In der Karwoche 2010 zeigt die JM Galeria in Malaga die fotografischen Ergebnisse der bildnerischen Interpretation der neuen Marienfigur. In der Galerieausstellung ist das Hauptmotiv als Raumbildprojektion zu sehen – neben Original-Polaroidfotografien und C-Prints der Verwandlungs phasen.
Während der Prozessionen in der Semana Santa mischt sich das Motiv der Virgen del Arte in Form von Plakaten ins Stadtbild.

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