Josef DANNER

 

“Schwarze Bilder”

 

Zentral für die Serie der “Schwarzen Bilder” und auch der “Schwarzen Drucke” ist ihr "simulierender", spielerischer Charakter, das Erzeugen schwarzer Bilder in "Als ob" Manier, das Durchstöbern formaler Möglichkeiten ,immer auf der Suche nach (für mich) spannenden, noch nicht gesehenen Lösungen in Schwarz.
Die Reduktion auf eine (Un)-Farbe zeigt sich als ein weites Feld von Möglichkeiten, sobald man nicht dogmatisch und mit zuviel Respekt herangeht.

Und Schwarz erweist sich als farbig!

Es handelt sich also nicht um irgendeine Bildüberwindungsstrategie minimalistischer Prägung, vielmehr bleibt der definierte Bildraum bewußt Experimentierfeld für die schwarze Farbe.


Zur Serie "Strange Angels"

2001 wurde damit begonnen, stark emotional besetzte Bilder aus dem Fundus des uns von Tag zu Tag geleitenden medialen Nervenkitzels zu sammeln , einige davon zu scannen und mittels diverser Computerprogramme soweit zu abstrahieren, daß sie eine quasi archetypischen Verdichtung erreichten.

Zentral kristallisierte sich die Figur des Feuerwehrmannes als "apokalyptischer Held" und "katastrophischer Schutzengel" heraus.

Ich begann eine Serie über diesen Themenkreis zu malen, wobei mich besonders das Spannungsfeld zwischen der technischen Exaktheit der Computerbilder und dem Pathos der "expressiv" gemalten Bilder interessiert.