Christoph SCHIRMER
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Ausstellungsansicht, "ALLGEMEINANÄSTHESIE", 2010, Brunnhofer Galerie
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Schirmer „switcht“ zwischen den aktuellen verfügbaren Neuen Medien und dem traditionellen Tafelbild. Den intuitiven Arbeitsvorgang und die sinnliche Materialität bevorzugt der Künstler gegenüber den illusionären Räumen auf den flackernden Flatscreens. […] Schirmer verschleift mehrere Bildebenen ineinander, verdreht die Achse, fächert verkürzte Perspektiven und Schrägen in die Bildebene auf – ein räumliches Kaleidoskop entsteht. Ähnlich wie bei einem Vexierbild bewegen sich die einzelnen Bildebenen nach vorne und hinten. Ein klar differenziertes Figur-Grundverhältnis ist zugunsten einer komplexen Camouflage aufgehoben. Hinzu kommt das Moment des Gleichzeitigen. Anstelle einer konventionellen „impressionistischen“ Abbildung eines Moments, einer Situation, ein schillernder Sample. (Auszug: Florian Steininger, Kurator, Bank Austria Kunstforum Wien, 2011)
