Irene ANDESSNER

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Die Schönheit der Linzerin wird in literarischen Schwärmereien seit dem 16. Jahrhundert beschrieben und verallgemeinert. Die bekanntesten Bilddarstellungen der »schönen Linzerin«
sind rund 200 und 100 Jahre alt – der Kupferstich von J. Waldherr (1810) und die Fotografie von August Sander (1905). Wiederum ein Jahrhundert später erarbeitet Irene Andessner eine Neuinterpretation des prototypischen Linzerinnen-Porträts und schreibt damit die historische Ikonographie zeitgenössisch fort. Unter dem Eindruck des im neuen Jahrtausend kulturell aufgeblühten und architektonisch erleuchteten Linz entstand ein neues Porträt, das die Namen von 111 Linzerinnen – stellvertretend für alle – trägt und im Herbst des Euro - päischen Kulturhauptstadtjahrs Linz09 in den Werbering-Citylight-Kästen erstrahlen wird.