INDRA.
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Wie sich die Welt aus Gedanken formt- Künstlerstatement
Das Bildgeschehen in meiner Arbeit basiert auf den Empfindungen des Seins in Korrespondenz zu Dynamik einer potenziellen Wirklichkeit. Somnambule Erzählungen und Protagonisten, die selbstvergessen in HAndlungen verharren, geben den Blick frei auf eine innere Bühne.
Monochrome und zerfließende Freiflächen, Muster, sowie geometrische Linien und Formen bilden die Grundsubstanz der Bildräume und der in ihnen stattfindenden Bewegungen. Über die Komposition figürlich- gegenständlicher Motive klärt sich der abstrakte Bildhintzergrund zu einem bestimmbaren Ort auf. Bezug nehmend auf das fiktive "Glasperlenspiel" aus Hermann Hesses gleichnamigen Roman, handelt es sich beim Leitmotiv der Bilder, Zeichnungen und Installationen, um eine spielerische Synthese von (Zwischen-) Ergebnissen aus Wissenschaft, Kulturgeschichte und Kunst, im Hinklick auf einen subjektiven Erkenntnisprozess. Aspekte des "Ukiyo-e", der alt-japanischen Vorstellung von der "fließend- vergänglichen Welt", die voraussetzt, dass das Sein beständig einen Prozess des Werdens und Vergehens durchläuft, finden ebenso Eingang in den Fundus, aus dem die Bild-FAbeln enstehen, wie auch z.B. Gedankengut aus der Epigenetik oder der Quantenphysik.
Experimentell zusammengestellte Themenfragmente wachsen im Bildentwurf zu ungewöhnlichen Schlüssen und Kommunikationsvariationen zusammen. DIe Vorstellung, Ideen im weitesten Sinne, als kleinsten gemeinsamen Nenner des Daseins zu betrachten - nicht nur der mentalen, sondern auch der physikalisch-biologischen Welt, durchdringt die malerische Narration.
