Josef DANNER

 

Ursprünglich der „abstrakten“ Linie der „Neuen Wilden“ zugeordnet, hat sich die Arbeit Josef Danners sowohl als Maler , als Texter und Grafiker sowie als Gestalter von Plakatinstallationen im öffentlichen Raum zunehmend konzeptuell entwickelt. Kontinuierlich fließen Textelemente in die bildnerische Arbeit ein. Anstatt „Natur“ werden gesellschaftlich produzierte Mythen und deren mediale Darstellung in Sprache und Bild zum Ausgangspunkt der Reflexion.
Unter Nutzung neuer technischer Medien und des „Sampelns“ von Bildmaterial entsteht ein persönliches Universum, das durch überraschende Kombinationen von Bild und Sprache den Betrachter intellektuell auf quasi „surrealistische“ Weise herausfordert. So gewonnene „ virtuelle Bilder “ können wieder Ausgangspunkt für Transformationen in Malerei und Zeichnung sein oder auch direkt als Druckgrafik das Spektrum der „Malerei“ erweitern.
Danners ursprüngliche bildnerischeTechniken wie Malerei und Zeichnung werden also nicht aufgegeben, sondern kontinuierlich neu definiert.